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Weinlese 2019: Top Qualität bei geringer Erntemenge

Seit einigen Tagen ist die Haupternte im Rahmen der Weinlese 2019 bei Geiger und Söhne für beendet erklärt. Die vergangenen Wochen herrschte sozusagen Ausnahmezustand bei Geiger und Söhne. Rund fünf Wochen schweißtreibender Arbeit liegen hinter uns. Ganz nach dem Motto „Die guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“ haben wir uns ordentlich ins Zeug gelegt. Gemeinsam mit unseren Erntehelfern haben wir unzählige Stunden in den Weinbergen verbracht, um das Beste für euch rauszuholen. Unser Fazit: Die Mühe hat sich gelohnt!

Jahrgang 2019 überzeugt durch besonders großes Potenzial

Auch dieses Jahr war im Sinne der Qualitätssicherung eine sorgfältige Selektion der Trauben erforderlich. Spätfröste im Mai sowie langanhaltende Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten haben ihre Spuren bei der Weinlese 2019 hinterlassen. Durch die teils heftigen Wetterumschwünge hatten wir sowohl Frostschäden als auch Sonnenbrandschäden zu verzeichnen. Dementsprechend gering ist der Ernteertrag. Um ehrlich zu sein, hatten wir auf einen größeren Ertrag gehofft. Doch die Qualität der gesunden Trauben überzeugt umso mehr: Während einige unserer Weinberge schwer zu kämpfen hatten, konnten andere wiederum profitieren. Ihr dürft euch also schon jetzt auf einen wunderbaren Jahrgang freuen, der es aromatisch in sich hat! Bei voller Reife haben einige unserer Rebsorten ihr volles Potenzial entfalten können. Wir freuen uns schon jetzt, euch diesen besonderen Jahrgang präsentieren zu können. Wir sind uns sicher: Ihr werdet begeistert sein!

„Die Weintrauben zeichnen sich durch Gesundheit und Reife aus und besitzen Spitzenqualität“, Julia Geiger (Sommelière Geiger & Söhne)

Klimawandel: extreme Wetterbedingungen verändern den Weinbau

Es lässt sich nicht leugnen: Der Klimawandel macht sich im Weinbau jedes Jahr aufs Neue bemerkbar. Bewusst wird uns dies insbesondere in den Steillagen. Die Beschaffenheit dieser Lagen sind durch ihre Hanglage den Wetterbedingungen absolut ausgeliefert. Je nach Dauer der jeweiligen Wettersituation kann dies positive und negative Auswirkungen haben. Eine vorübergehende Sonneneinstrahlung von hoher Intensität kann die hervorragende Grundlage für die Ausbildung der charakteristischen Nuancen einer Rebsorte bedeuten. Insbesondere auf den Oechsle-Wert kann sich dieser Umstand besonders gut auswirken. Gerade für die Spätlese ist hier großes Potenzial zu erwarten. Sobald die Trauben jedoch zu viel Sonneneinstrahlung abbekommen oder die Intensität zu hoch ist, schlägt die Situation ziemlich schnell um. Gleiches gilt für Regen oder gar Unwetter: eine gleichmäßige Bewässerung ist optimal, ein Sturm beispielsweise kann gerade bei Hanglage fatale Folgen haben. Angefangen bei ungewollter Fäule durch Beschädigungen bis hin zu völlig zerstörten Rebstöcken ist hier leider alles denkbar.

Weinlese 2019: Rebsorten passen sich teilweise an

Ihr seht: Trotz aller Vorkehrungen bedarf der Weinbau jedes Jahr aufs Neue jeder Menge Fingerspitzengefühl und fachlichen Knowhows – und nicht zuletzt spielt auch immer eine ordentliche Portion Glück mit rein. Glücklicherweise lässt sich aber auch beobachten, dass vereinzelte Rebsorten überraschen gut mit den klimatischen Bedingungen zurechtkommen. Vielleicht habt ihr in unseren Social-Media-Postings auf Instagram und Facebook verfolgt, wie wir das ein oder andere Highlight unserer Weinlese 2019 vorgestellt haben. Beispielsweise kommt unser Merlot besonders gut mit unseren nährstoffhaltigen Böden und den Herausforderungen durch „Wind und Wetter“ klar. Wir haben weder Sonnenbrand noch Frostschäden feststellen können. Mit einem Oechsle-Wert von 104° kann sich die Jungfernernte mehr als sehen lassen. Auch die Weinlese 2019 für unseren Big G. Pinot Noir klingt bereits jetzt vielversprechend: 97° Oechsle und ein wunderbar ausgeprägtes Aroma von Schattenmorellen mit einer leicht kräuterigen Note wird euch hier erwarten.

Unser Dank gilt unseren Erntehelfern

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei unseren zahlreichen Lesehelfern für ihre Unterstützung bedanken. Ein riesiges Dankeschön für euer Engagement, das wir sehr zu schätzen wissen. Wir freuen uns, ein solch großartiges und zuverlässiges Team zu haben, das buchstäblich gemeinsam mit uns ins Feld zieht, um die Mission Frankenwein erfolgreich zu gestalten! Neben unseren zweibeinigen Helfern hat sich auch Hündin Bella, eine Freundin der Familie, als besondere Spürnase für gute Trauben erwiesen. Wir möchten unser eingespieltes Team nicht missen!

Unser besonderer Dank gilt unserem Praktikanten Christoph Denk aus Niederösterreich, der mit vollem Einsatz dabei war und uns nicht nur bei der Weinlese 2019 unter die Arme gegriffen hat. Er hat uns außerdem am 27.10.19 im alten Rathaus in Wien bei der Preisverleihung von AWC Vienna vertreten. Als Repräsentant von Geiger und Söhne hat er den dritten Preis in der Kategorie Weissweincuvée trocken entgegengenommen, den wir für unseren Treibstoff Mr. White erhalten haben.

 

Ihr habt Lust auf einen unmittelbaren, authentischen Eindruck von unserer Weinlese 2019? Dann schaut doch gerne mal auf unserer Facebook-Seite vorbei. Hier gibt es ein Drohnenvideo für euch: https://bit.ly/2JvBu7v

 

 

 

 

Bildquelle: © Geiger und Söhne

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